Starke MRRC-Leistungen über 800 m und 1500 m

Bei den jüngsten Wettkämpfen präsentierten sich die Mittelstreckler des MRRC München in ausgezeichneter Form und überzeugten mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und Topplatzierungen.

Beim Laufabend in Vaterstetten standen die 800 Meter im Fokus – und hier glänzten die MRRC-Athleten mit starken Zeiten. Besonders hervorzuheben ist Benno Hartl, der seine persönliche Bestzeit innerhalb von nur fünf Tagen erneut steigern konnte: Nach bereits starken 1:57,50 Minuten lief er nun hervorragende 1:56,62 Minuten und bestätigte damit seine derzeit überragende Form.

Auch Severin Bächle zeigte mit 1:57,56 Minuten ein sehr starkes Rennen und deutete an, dass in den kommenden Wochen weitere Leistungssteigerungen möglich sind. Für den größten Entwicklungssprung sorgte U20-Athlet Julian Schwaiger, der seine Bestleistung aus dem Jahr 2023 eindrucksvoll von 2:39 Minuten auf 2:04,75 Minuten verbesserte und damit seine kontinuierliche Trainingsarbeit unter Beweis stellte.

Beim 39. Internationalen Ludwig-Jall-Sportfest behaupteten sich die MRRC-Athleten zudem gegen hochkarätige Konkurrenz. Über die 800 Meter der Herren ging Benno Hartl mutig das hohe Tempo der Spitzengruppe mit, die die ersten 400 Meter in nur 54 Sekunden absolvierte. Auf der zweiten Rennhälfte musste er dem schnellen Beginn Tribut zollen, verteidigte jedoch mit einem beherzten Schlusssprint den vierten Platz in 2:00,74 Minuten.

Über die 1500 Meter ließ sich Severin Bächle auch von einem unruhigen Rennverlauf mit Rangeleien im großen Teilnehmerfeld nicht aus dem Konzept bringen. In einer starken Position direkt hinter der Spitze laufend erreichte er im Gesamtklassement Rang fünf und wurde Zweiter in der Männerwertung in 4:09,06 Minuten.

Für ein weiteres Highlight sorgte Jana Dünser, die über 1500 Meter eine herausragende Leistungssteigerung zeigte. Sie verbesserte ihre Bestzeit aus dem Vorjahr um ganze 27 Sekunden auf 4:41,12 Minuten. Nach einem zunächst von einer Tempomacherin bestimmten Rennen übernahm sie nach 1000 Metern selbst die Initiative und forcierte das Tempo entscheidend. Am Ende belegte sie Platz zwei gesamt und Rang eins in der Frauenwertung.

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